Theatergeschichte


Wie alles begann

Die Aarberger Bühne startete im Jahr 1986 mit dem Stück “E Maa im beschte Alter” ihr Unterfangen, den Leuten alljährlich im Februar ein “Theater” zum Besten zu geben. Was einmal mit 3 Aufführungen und rund 200 Gästen im Rathauskeller Aarberg begann, ist mittlerweilen jeweils im Februar & März auf stattliche 22 Vorstellungen und über 2100 Besucher gewachsen.

 

Der Reihe nach

Wie der Beginn eines Theaterstückes mutet die Entstehung des ersten Aarberger Kleintheaters an. Im Jahr 1996 sind wir zu einem eigenen Theaterraum gekommen. Der Keller, in welchem wir unser Theater eingerichtet haben, gehört zum Hotel Krone Aarberg. Für diese Lokalität wurde uns vom damaligen Grundeigentümer Dr. Heinz Winzenried selig, ein unentgeltliches Benutzungsrecht für 20 Jahre eingeräumt. Auch an den Umbaukosten beteiligte sich Herrn Winzenried mit einem generösen Zustupf. Dank weiteren Spenden durch die Einwohnergemeinde, Vereine, unser Stammpublikum sowie Freunde und Gönner konnten wir dies verwirklichen. Während rund sieben Monaten hatten wir ein ganz anderes spannendes Theaterstück in der Inszenierung. In der Handlung ging es um unser eigenes Kellerkleintheater. Keine Mühe und kein Einsatz war uns zu viel. Wir sammelten Geld, planten, legten Plättli, schleppten und schnitten Bretter, mauerten, malten, diskutierten und kalkulierten immer wieder, ob der Um- und Ausbau des Kellers auch terminlich eingehalten werden konnte. Am 1. Februar 1996 öffneten wir dann die Türe für die Öffentlichkeit. Das Resultat darf sich sehen lassen. Vom Ringweg her geht es über eine Holztreppe in den alten “Krone”-Keller. Durch einen Gang mit einer Backsteinmauerwölbung führt der Weg in den Vorraum mit Bar, Toiletten und der Garderobe. Hier kann sich das Theaterpublikum verpflegen und die Beine während den Pausen vertreten. Unter der steil verlaufenden Tribüne bleibt der Raum für Requisiten. Beim Betreten des Zuschauerraums überrascht die Höhe des gewölbten Kellers, wo früher Kartoffeln gelagert wurden. Mit den Ausmaßen von 8.30 auf 13.40 Meter und einer Höhe von 5.70 Meter, ist dieser Raum natürlich viel größer als jener im Rathauskeller wo wir früher gespielt haben. Wir konnten dadurch auch die Sitzplätze auf 96 erhöhen. Außerdem verfügen wir neu über einen Schmink- und Garderoberaum für die Schauspieler.

 

Endlich unser Keller

2016 wäre unser Benutzungsrecht abgelaufen. Jedoch frühzeitig konnten wir mit dem Besitzerehepaar Müller Verhandlungen über einen möglichen Kauf aufnehmen. Im Dezember 2014 war es soweit… früh morgens um 06:30 konnten wir in Gegenwart von Notar Andreas Blank und Christoph Müller den Vertrag unterzeichnen.

 

Es geht weiter

Mit dem Stück ” Das het mer grad no gfählt” führte die Aarberger Bühne im Februar 2015 ihre 35. Inszenierung auf. Davon haben wir 11 mal im Rathauskeller gespielt und 24 mal im Theater Ringmuur.

Vielleicht erinnern Sie sich noch an das eine oder andere Stück, welches wir in den letzten 30 Jahren gespielt haben.

 

Gespielte Theater:

RINGMUUR KELLER: 25 AUFFÜHRUNGEN

2018 Dr Polteraabe

2017 Lady Päng

2016 Ein Schluck zuviel

2015 Das het mer grad no gfählt

2014 Lüüge, Tod und Tüüfel

2013 Es bitzeli schwuul isch cool

2012 Rente gut – alles gut

2011 Room Service

2010 d’Liich im Schrank

2009 Wohl bekomm‘s und ruh’ in Frieden

2008 e gueti Fründin bruchsch

2007 Die verflixte Schäferstündli

2006 u das am Hochzytsmorge

2005 Trubel im Ferienparadies

2004 alles in Butter

2003 No Sex please, we are British

2002 Dr Neurosekavalier

2001 Halbi Wahrheite

2001 Perle Anna

2000 Siehe und Staune

2000 Troumhochzyt

1999 Liebe bei Tag

1999 Nid jetz mi Schatz

1998 Jeder liebt Opal

1998 Häxeschuss

1997 eine fantastische Nacht

1997 Blitzliecht und Hüenerdräck

 

RATHAUSKELLER: 11 AUFFÜHRUNGEN

1996 Säg doch eifach ja

1995 Fasch wie im Paradies

1994 Hoppla, Frou Marquart

1993 Schlitzohre

1992 Katharina die Kühne

1991 Liebi macht erfinderisch

1990 Schatz i bi da

1989 Mit Chuchi Aateil

1988 Härzdame

1987 Morge früeh we d’Sunne lacht

1986 E Maa im beschte Alter